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(München, 03.07.2009) Die IG Metall hat in Berlin die Ergebnisse ihrer Fragebogenaktion „Deine Stimme für ein gutes Leben“ und ihre damit verbundenen Forderungen vorgestellt. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. erklärte dazu: „Die Ideen der IG Metall, einen Beteiligungsfonds zur Sicherung von Unternehmen einzurichten, von der Rente mit 67 Abstand zu nehmen sowie den Arbeitsmarkt stärker zu regulieren, gehen an den wirtschaftlichen und demografischen Realitäten in Deutschland vorbei.“ Zudem leite die IG Metall ihre Forderungen von den Ergebnissen einer Umfrage ab, die den methodischen Anforderungen an Meinungsumfragen nicht gerecht werde, so Brossardt.
vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärte: „Wir müssen in der aktuellen Krise unsere Energie dafür einsetzen, um wirkungsvolle Maßnahmen zu entwickeln, mit denen wir die wirtschaftlich schwierige Lage meistern können – zum Wohle aller. Die Forderungen der IG Metall tragen dazu in keiner Weise bei. Im Gegenteil: Ihre Umsetzung hätte stattdessen einen Abbau von Beschäftigung und eine Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe zur Folge.“
In diesem Zusammenhang lehnte Brossardt auch eine erneute Diskussion um die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit ab. Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit in der Metall- und Elektroindustrie bei vollem Lohnausgleich würde die Lohnstückkosten erhöhen und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe massiv beeinträchtigen. „Es ist in der Krise unverantwortlich, eine Idee ins Spiel zu bringen, die ganz klar Arbeitsplätze kosten würde“, erklärte Brossardt.
Kontakt: Antje Zientek, Telefon 089-55 178-399